Unicredit HypoVereinsbank - Beratungsfehler beim Verkauf eines Cross Currency Swaps

Im Zusammenhang mit einem Verkauf von Swaps an einen Rechtsanwalt, stellt das Landgericht München erneut einen Beratungsfehler zu Lasten des Gerichts fest.


In einem weiteren Verfahren vor dem Landgericht München hat die zuständige Kammer erneut am Ende der Beweisaufnahme festgehalten, dass man wohl auch in diesem Fall von einem Beratungsfehler ausgehen muss.

 

Kunde war in diesem Fall ein Rechtsanwalt, der eigentlich eine Immobilie finanzieren wollte. Der Immobilienerwerb sollte für die Altersvorsorge dienen. Das Anlageziel war damit vorgegeben.

 

Im Ergebnis dürfte das verkaufen eines Cross Currency Swaps daher schon nicht Anlegergerecht gewesen sein.

 

Sollte das Gericht bei seiner Auffassung bleiben, müssten auch diese Geschäfte erneut rückabgewickelt werden. Das bedeutet der Kläger würde sämtliche Schäden bzw. Zahlungen die im Zusammenhang mit diesem Geschäft stehen ersetzt erhalten.

 

Betroffenen Anlegern kann daher nur weiterhin empfohlen werden, bei Bestehen solcher Geschäfte oder auch schon bei abgelaufenen Geschäften einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aufzusuchen.

Artikel empfehlen