Sparkasse Köln-Bonn - ein Beispiel an Beratungsleistung?

Die Sparkasse Köln-Bonn fällt seit Jahren durch Geschäfte auf, mit denen Ihre Kunden hohe Verluste einfahren. Dabei stehen die Interessen der Kunden offensichtlich genau so im Hintergrund, wie das Regionalprinzip der Sparkassen.

Seit Jahren ist die Sparkasse Köln Bonn bei Anlegeranwälten und Gerichten bekannt. Dabei wurden sowohl fehlgeschlagene Medienfonds, Immobilienfonds und zuletzt hochspekulative Swapgeschäfte verkauft.

Gerade im Zusammenhang mit Swaps wurde die Bank in der jüngsten Vergangenheit immer wieder auffällig. Dabei hat sie diese Wettgeschäfte nicht nur guten Kunden aus dem Bereich Privat Banking verkauft, sondern auch vielen Neukunden die mit ihrer "Schneerente" bereits hohe Verluste eingefahren hatten. Die dabei überwiegend betroffenen Ärzte und Apotheker wurden mit vermeintlich günstigeren Zinsen als für Finanzierungen bei der NordLB bzw. Helaba angelockt. Anstatt eine neue günstige Finanzierung mit einem Festzins, gab es bei der Sparkasse variable Zinsen, angepaart mit hochspekulativen Zinswetten, so genannten Swaps.

So wurden die bereits durch das Modell der "Schneerente" Geschädigten in das nächste Abenteuer geschickt, ohne das sie es merkten.

Erst in der jüngsten Zeit wurde den Kunden deutlich, dass sie durch den Wechsel zur Sparkasse noch größere Verluste eingefahren hatten.

Interessant ist dabei, dass die Sparkasse anscheinend in ganz Deutschland Verträge vertrieben hat.

Gerade bei den Swapverträgen, dürfte die Sparkasse aber künftig ein eisiger Gegenwind erfassen. Gerichte in ganz Deutschland halten diese Geschäfte überwiegend für unwirksam. Betroffenen Kunden wird daher angeraten ihre Unterlagen von einen spezialisierten Rechtsanwalt überprüfen zu lassen und keine weiteren Zahlungen auf die Swapgeschäfte zu leisten.