Swapgeschäfte - Risiken für Kunden, Geschäftsführer, Kämmerer, Vorstände etc.

Banken haben in den letzten Jahren Kommunen, Unternehmen und Privatkunden in milliardenschwere Verluste getrieben. Strafrechtlich wird dieses Thema heute höchst brisant für die unterzeichnenden Kunden. Im Ergebnis eine verkehrte Welt, denn zivilrechtlich verlieren die Banken in aller Regel.

JP Morgan, Deutsche Bank, HypoVereinsbank, Bank Austria, Commerzbank, diverse Sparkassen, DZ Bank und eine unendliche Liste von Banken die Bürgermeister, Stadtkämmerer, Geschäftsführer, Vorstände und Privatkunden in das Licht der Staatsanwaltschaft rücken, wegen besonders schwerer Untreue. Dabei sollten eigentlich die Banken von der Staatsanwaltschaft angeklagt werden. Diverse Straftatbestände stehen im Raum. Unter anderem Verstöße gegen das BörsG und Betrug.

Die Kunden die sich bis dato nicht gewehrt haben, werden nun von Strafermittlungen überrollt.

Dies kann vor allem daran liegen, weil viele der betroffenen Unternehmen und Kommunen bis dato nichts gegen die Verluste aus den Swapgeschäften unternehmen, trotz bester Prognosen zugunsten der Kunden in Zivilverfahren. Immerhin haben schon zahlreiche Kunden vom Landgericht bis zum Bundesgerichtshof erfolgreich Verfahren gegen diverse Banken wegen Swaps geführt.

Ca. 80 Kunden der Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH in München haben auch zwischenzeitlich die Kanzlei mit einer Strafanzeige gegen die Berater und Banken beauftragt. Die ersten Strafanzeigen sind bereits bei den Staatsanwaltschaften eingereicht worden.

Betroffenen Kunden, Kommunen und deren Organen kann nur empfohlen werden aktiv gegen die Geschäfte vorzugehen, andernfalls kann es gut Möglich sein, dass die Opfer von Swapgeschäften Morgen die Täter in diesen Verfahren sind.