Stellungnahme der Quantum Leben zu den aktuellen Vorwürfen zu verschwundenem Anlegergeld

Die liechtensteiner Quantum Leben AG hat am 13. März 2014 auf ihrer Internetseite Stellung genommen zu den aktuellen Vorwürfen in der Presse. Wie das Handelsblatt am 12. März 2014 berichtete, sollen bei der liechtensteinischen Quantum Leben etwa 29 Millionen Anlegergelder verschwunden sein.

 

Nach diesen Berichten ging das Geld in eine kanadische Firma namens New Solutions und von dort über Barbados und weitere Inseln an einen unbekannten Ort. Die Quantum Leben verweigert trotz einer möglicherweise abgegebenen Garantie nunmehr die Auszahlung und das obwohl nach eigenen Angaben gar nicht alles Geld in die New Solutions geflossen sein soll.

 

Reaktion der Quantum Leben AG


Die Reaktion der Quantum Leben AG können betroffene Anleger nun auf der Website der Quantum Leben als schriftliche Stellungnahme einsehen.

 

Die Quantum Leben selbst spricht von zum Teil falschen und irreführenden Informationen.

 

Sie bestätigt jedoch selbst, dass „Select Investment Bond“ Kunden insofern betroffen seien, als sich die ausschüttungsfähigen Erträge um ca. 35% reduzieren würden, dass 35% des Investitionskapitals höchstwahrscheinlich nur zu einem geringen Teil eingetrieben werden könne und dass der Fonds vorübergehende suspendiert (nicht handelbar) sei.

 

Weiter wird explizit ausgeführt, dass nur Anleger der Class S der Argyle Fonds, ISIN KYG0465AAD07, im Rahmen der fondsgebundenen Versicherungspolice „Select Investment Bond“ betroffen seien.

 

Die Quantum Leben AG nimmt auch zur in den Medien verbreiteten „Garantie“ Stellung und behauptet, dass der „Select Investment Bond“ kein Garantieprodukt sei.

 

Prüfung möglicher Ansprüche empfehlenswert


Dass die Quantum Leben selbst nicht von einer Garantie ausgeht, überrascht nicht. Entscheidend ist jedoch, was dem Anleger in seinen Vertragsunterlagen und im Beratungsgespräch tatsächlich mitgeteilt wurde.

 

Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH rät allen betroffenen Anlegern, ihre möglichen Ansprüche wegen Falschberatung durch auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Rechtsanwälte im Einzelfall überprüfen zu lassen.

 

Insbesondere kann dabei geklärt werden, ob den Anlegern ein Produkt mit einer Garantie verkauft wurde und den Anlegern daher Ansprüche zustehen.

 

Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ist seit 11 Jahren darauf spezialisiert Anlegern ihre Ansprüche zu sichern.