Sparkasse Köln-Bonn - Swapverträge im großen Stil?

Immer mehr geschädigte Kunden der Sparkasse Köln - Bonn melden sich bei der Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mit Millionenschäden.

Offensichtlich hat die Sparkasse Köln-Bonn genau so im großen Stil brandgefährliche Swapverträge vertrieben, wie die Deutsche Bank und die Unicredit HypoVereinsbank. Auch bei der Sparkasse melden sich überwiegend Premiumkunden aus dem Bereich der Heilberufe oder gut verdienende Selbstständige. Dabei hat die Sparkasse offensichtlich nicht gespaart mit Verträgen. Der Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft liegen EInzelfälle vor die in den zweistelligen Millionenbereich an Bezugsgrößen bei Einzelkunden gehen.

Gerade bei einer Sparkasse ist das Geschäftsmodell von Swapverträgen besonders verwerflich, weil Sparkassenkunden nicht davon ausgehen, dass ihnen ihre Bank gefährliche Anlagen verkaufen.

Die Unterlagen bzw. die mündliche Beratung der Sparkasse Köln-Bonn dürften dabei genau so unzureichend sein, wei bei allen anderen Banken. Über einen negativen Marktwert hat die Sparkasse in den vorliegenden Fällen ebensowenig wie die Deutsche Bank aufgeklärt. Spätestens seit dem BGH Urteil aus März 2011 reicht dies jedoch für einen Schadensersatzanspruch der Bankkunden aus.

"Gerichte in allen Instanzen und in ganz Deutschland halten die gefährlichen Zinswetten für nicht haltbar durch die Bank." so Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold. " Es ist befridiegend, dass die Gerichte das regulieren, was der Gesetzgeber offensichtlich verschlafen hat. Durch die Swapverträge wird reales Kapital Einzelner Unternehmer oder Verbraucher vernichtet, ohne einen realen Gegenwert. Die einzigen Gewinner dieser Zinswetten, waren bisher die Banken." so Leipold weiter.

Auch im Falle der Sparkasse Köln-Bonn kann betroffenen Bankkunden nur empfohlen werden, ihre Unterlagen durch spezialisierte Rechtsanwälte überprüfen zu lassen. Dabei spielt es keine Rolle, welche Art von Swap man hat. Die Gerichte haben bisher sämtliche Swapverträge für höchst zweifelhaft gehalten.