Prokon-Insolvenzverwalter prüft Ansprüche gegen Firmengründer

Der Geschäftsführer des insolventen Windparkbetreibers Prokon, Herr Carsten Rodbertus, soll laut Presseberichten auf Firmenkosten ein Flugzeug für angeblich 1,6 Millionen Euro angeschafft haben, das er hauptsächlich für sein Hobby, das Fallschirmspringen, genutzt haben soll.

 

Der Insolvenzverwalter von Prokon, Herr Dietmar Penzlin, prüft nach diesen Berichten auch diesen Sachverhalt genau und soll diesbezüglich auch eine Klage gegen Rodbertus nicht ausschließen.

 

Der Geschäftsführer von Prokon hatte in der Vergangenheit 1,4 Milliarden Euro an Genussrechtskapital von Anlegern eingesammelt, um damit Windparks zu finanzieren. Mittlerweile ist das Unternehmen zahlungsunfähig, weil neue Anleger ausblieben und viele ihre Genussrechte kündigten.

 

Insolvenzverwalter Penzlin und sein Team überprüfen seit Januar zahlreiche Unterlagen des Unternehmens, um „professionelle und der Unternehmensgröße angemessene Strukturen einzuziehen“, so Penzlin. Nach eigenen Angaben strebt Penzlin eine Fortführung des Unternehmens mit einem neuen Geschäftsführer an, wie er ankündigt, werden nun die Windparks Brudzewice und Ferchland III in Polen errichtet.

 

Trotzdem versucht Carsten Rodbertus immer noch, die Anleger und die Belegschaft mit der Behauptung zu verunsichern, der Konzern werde zerschlagen. Er lässt nichts unversucht, die 75.000 Genussrechtsinhaber davon zu überzeugen, ihm seine Stimme zu geben, um die angebliche Zerschlagung von Prokon zu verhindern. Hierzu lädt er zu Veranstaltungen in Gaststätten und bittet auch telefonisch die Anleger um die Erteilung einer Vollmacht.

 

Betroffenen Anlegern empfiehlt die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH sich von einem auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Rechtsanwalt hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise beraten zu lassen.

 

Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ist seit 11 Jahren darauf spezialisiert Anlegern ihre Ansprüche zu sichern.