Infinus AG Finanzdienstleistungsinstitut stellt Vertrieb ein

Die Infinus AG Finanzdienstlestungsinstitut („blaue Infinus“), die als Haftungsdach für rund 800 gebundene Vermittler agierte, hat ihren Betrieb gänzlich eingestellt.

 

Der Insolvenzverwalter des Unternehmens, Herr Bruno Kübler, teilte mit, dass die Infinus AG Finanzdienstlestungsinstitut auf die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erteilte Erlaubnis zur Vermittlung von Finanzprodukten verzichtet. Damit dürfen weder die Infinus AG Finanzdienstlestungsinstitut selbst, noch die vertraglich gebundenen Berater weiter Finanzprodukte vermitteln.

 

Im Fokus der Staatsanwaltschaft sind zehn Infinus-Manager. Sie sollen ein Schneeballsystem aufgebaut und betrieben haben. Bei diesem Skandal sind voraussichtlich 25.000 Anleger mit einem Anlagevermögen von 400 Millionen Euro betroffen.

 

Mittlerweile sind 18 Firmen der Infinus Gruppe zahlungsunfähig. Insolvenzanträge haben unter anderem auch die Future Business KGaA, die ecoConsort AG, Prosavus AG und die Infinus AG Finanzdienstlestungsinstitut gestellt.

 

Für betroffene Anleger ist nach dem Insolvenzantrag der Infinus AG Finanzdienstlestungsinstitut umso wichtiger, die Ansprüche gegen die insolventen Firmen (Future Business KGaA, die ecoConsort AG, Prosavus AG) und, sofern eine Falschberatung eines gebundenen Beraters der Infinus AG Finanzdienstlestungsinstitut vorliegt, auch die Schadensersatzansprüche gegenüber der Infinus AG Finanzdienstlestungsinstitut  im jeweiligen Insolvenzverfahren anzumelden.

 

Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH rät allen betroffenen Anlegern, mögliche Ansprüche prüfen zu lassen und sich in den jeweiligen Insolvenzverfahren von auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Rechtsanwälten vertreten zu lassen.