Immofin - hat die Erste Bank ihre Tochter deutsche Kunden ohne BaFin Genehmigung beraten lassen?

Derzeit deutet alles darauf hin, dass die Immofin, eine Tochter der österreichischen Erste Bank deutsche Kunden ohne Genehmigung der BaFin beraten hat und gefährliche Fremdwährungsdarlehen verkauft hat.

 

Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vertritt zwischenzeitlich eine große Anzahl geschädigter Kunden der Firma Immofin / Erste Bank. Dabei haben alle Kunden hohe Verluste aus Fremdwährungsdarlehen erlitten und stehen heute teilweise vor dem finanziellen Aus.

 

Aufgrund von Nachforschungen hat sich ergeben, dass die Firma Immofin wohl keine Genehmigung der BaFin für diese Art der Beratung in Deutschland hatte. Zumindest steht sie auf keinen Listen die das Gegenteil beweisen würde.

 

Sollte sich dieser Verdacht erhärten, wäre dies ein Verstoß gegen das Kreditwesengesetz (KWG). Im Ergebnis hätte dies zur Folge, dass die Geschäfte möglicherweise unwirksam sind.

 

Darüber hinaus kommen aber auch schwerwiegende Fälle mangelhafter Beratungsleistung und eine Kollision mit europäischen Verbraucherrecht.

 

"In Österreich sind diese Art von Geschäften bereits untersagt.", so Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold.

 

Betroffenen Kunden sollten jedenfalls keine weiteren Zahlungen leisten und sich auf jeden Fall zu Wehr setzen. Nach der derzeitigen Rechtslage sieht alles danach aus, als wenn diese Geschäfte keinen Bestand haben können.

 

Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat sich seit 11 Jahren darauf spezialisiert geschädigten Bankkunden zu helfen, ihre Ansprüche durchzusetzen.