IKB zu Schadensersatz wegen CHF- Limes Swap verurteilt

Geschädigte Kunden der IKB erhalten Schadensersatz durch das LG Düsseldorf wegen gescheiterter Swapgeschäfte.

 

In zwei Urteilen hat das Landgericht Düsseldorf die IKB zu Schadensersatz in Höhe von mehreren Millionen Euro verurteilt.

 

Hintergrund der Verurteilungen waren hochriskante Geschäfte, die als Swaps getarnt angeboten wurden. Das Verkaufsargument für das riskante Produkt waren angebliche Zinsvorteile (Zinsoptimierung/ Zinsmanagement). Unter dem Produktnamen CHF-Limes („Grenzwall“) Swap wurde das Geschäft bevorzugt an mittelständische Unternehmen vertrieben.

 

Dabei beinhaltet auch dieser Swap ein unbegrenztes Verlustrisiko, das auch für solvente Unternehmen ruinös sein kann. Dieses Risiko resultiert aus der Strukturierung des Produkts durch die IKB zu Lasten ihrer Kunden. Die Bank befand sich damit bei der Beratung in einem schwerwiegenden Interessenkonflikt gegenüber ihren Kunden, woraus der BGH bereits im Jahr 2011 ein Schadensersatzanspruch der Bank entwickelte..

 

Das Landgericht Düsseldorf hat die IKB daher in konsequenter Anwendung der BGH-Rechtsprechung zur vollständigen Rückabwicklung der Swaps verurteilt.

 

Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vertritt seit 2007 zahlreiche Geschädigte Swapkunden und hat sich speziell mit vier Rechtsanwälten unter Leitung von Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold auf die Durchsetzung der Ansprüche von Swapkunden spezialisiert.