Helaba - Swaps über diverse Sparkassen verkauft

Bei der Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH melden sich immer mehr geschädigte Kunden von Sparkassen, welche Swaps der Helaba durch ihre örtliche Sparkasse verkauft bekommen haben

 

Zwischenzeitlich liegen der Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Fälle von Kiel bis nach Würzburg vor, bei denen ahnungslosen Kunden hoch riskante Zins -Währungsswaps verkauft wurden. Die Konstellation ist dabei immer die gleiche. Zunächst werden die Kunden im Rahmen von Beratungsgesprächen durch ihre örtlichen Sparkassenberatern auf Zinsoptimierungs- oder Zinssicherungsgeschäfte angesprochen. Danach finden meistens Gespräche mit so genannten Spezialisten  statt.

 

Die Geschäfte bzw. die Verträge werden anschließend von der Helaba vorgelegt. Die jeweilige Sparkasse muss dann gegenüber der Helaba Garantien abgeben, um die Geschäfte zu besichern.

 

Dabei werden nicht annähernd die wirklichen Risiken in diesen Garantien oder in den Beratungsgesprächen wiedergegeben. Mit keinem Wort wird zumeist das unendliche Verlustrisiko erwähnt.

 

Am Ende bleiben die Kunden auf oft sechsstellige oder noch höheren Verlusten sitzen und werden von ihrer Sparkasse zu einer Lösung bzw. Zahlung gedrängt.

 

Hier sollten betroffene Kunden jedoch sehr vorsichtig sein. In den letzten Jahren haben die Banken vor allen Gerichtsinstanzen Urteile gegen sich entgegennehmen müssen. Bis hin zum Bundesgerichtshof im Jahr 2011 haben alle Gericht entschieden, dass die Banken überdurchschnittliche Aufklärungsauflagen erfüllen müssen, welche sie fast nie erfüllen können.

 

Am Ende steht die Rückabwicklung der Geschäfte und die Banken müssen die Verluste zurück bezahlen bzw. von noch drohenden Verlusten die Kunden freistellen.

 

Betroffenen Kunden wird daher empfohlen ihre Unterlagen von spezialisierten Rechtsanwälten prüfen zu lassen. Insbesondere Sparkassen Kunden mussten mit dem Verkauf hochkomplexer Zinswetten bei den sonst so konservativ geltenden Sparkassen nicht rechnen.