Bundesregierung will noch im Jahr 2014 Anlegerschutz verbessern

Nach zahlreichen Geldanlageskandalen am grauen Kapitalmarkt, zu nennen sind hier insbesondere Infinus und Prokon, hat es sich die aktuelle Bundesregierung zum Ziel gesetzt, noch im Jahr 2014 einen Gesetzesentwurf zur Verbesserung des Kleinanlegerschutzes auf den Weg zu bringen.

 

Seit Donnerstag liegt nach Medienberichten das von den Mitarbeitern des Justiz- und Finanzministerium entwickelte „Maßnahmenpaket zur Verbesserung des Schutzes von Kleinanlegern“ vor, das ein ganzes Bündel an Maßnahmen umfasst. Unter anderem soll vor riskanten Produkten gewarnt und aggressive Werbung unterbunden werden.

 

Im Zuge der Vorstellung des Maßnahmenpakets kündigte Justizminister Maas auch die Schaffung eines so genannten Finanzmarktwächters ab dem Jahr 2015 an. Dieser soll den Markt unabhängig beobachten, frühzeitig auf Fehlentwicklungen hinweisen und bei den Verbraucherzentralen etabliert werden.

 

In der Finanzmarktbranche sieht man die Pläne der Bundesregierung mit gemischten Gefühlen.

 

Ein Sprecher des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI) betonte, dass die angemessene Regulierung des grauen Kapitalmarkts zur Verbesserung des Verbraucherschutzes durchaus befürwortet wird.

 

Kritik gab es erneut von Seiten der Kreditwirtschaft, da der graue Kapitalmarkt weiter nur von den Gewerbeämtern, aber nicht von der BaFin kontrolliert wird. Die Chance, die Akteure unter eine sachgerechtere Aufsicht zu stellen, sei leider ungenutzt geblieben.

 

Die Maßnahmen der Bundesregierung sind nach den letzten Skandalen überfällig, damit sich das Schicksal betroffener Anleger von Prokon, Infinus und Co. nicht mehr wiederholt.

 

Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH mit Sitz in München, Frankfurt und Hamburg hat sich seit 11 Jahren darauf spezialisiert geschädigten Anlegern ihr Geld zurück zu holen bzw. ihre Ansprüche geltend zu machen.